Datum: 28. Mai 2026 von 10 bis 14 Uhr
Ort: online
Über die Veranstaltung:
Gendersensible Sprache steht aktuell stark unter Druck: In mehreren Bundesländern wurden sogenannte „Genderverbote“ erlassen, die inklusive Ausdrucksweisen einschränken sollen. Diese Entwicklungen sind Teil eines breiteren antifeministischen Backlashs, der Gleichstellung, geschlechtliche Vielfalt und Sichtbarkeit infrage stellt oder angreift. Der Online-Workshop lädt dazu ein, sich fundiert und praxisnah mit der Bedeutung und Wirkung gendersensibler Sprache auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext aktueller Debatten und rechtlicher Einschränkungen.
Die Teilnehmenden erhalten grundlegendes Wissen zu gendersensibler Sprache, praktische Tipps, wie auch unter schwierigen Bedingungen inklusiv und gendersensibel kommuniziert werden kann, Argumentationshilfen für den Umgang mit Widerständen sowie Inspiration und Empowerment, um sich für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit einzusetzen. Praxisnahe (Fall-)Beispiele und Übungen, zugeschnitten auf den Arbeitsalltag pädagogischer Fachkräfte und Mitarbeitende sozialer Träger, gehen den Fragen nach: Wie kann inklusive und respektvolle Kommunikation auch unter bestehenden Vorgaben gelingen?
Workshop-Leitung:
Annika Salingré (sie/ihr) macht politische Bildung und Beratung für Akteur*innen aus dem Non-Profit Bereich, z.B. NGOs und Bildungs-Einrichtungen. Ihre Schwerpunkte sind gendersensible Sprache, Diversitätsorientierung und Diskriminierungssensibilität.
Ulla Scharfenberg (keine Pronomen) leitet Workshops und Seminare überwiegend in der politischen Bildungsarbeit. Zu den Schwerpunkten zählen Feminismus und geschlechtliche Vielfalt, Argumentieren gegen Rechtsextremismus und Antifeminismus.
Anmeldungen sind unter diesem Link oder per Mail möglich. Die Anmeldung ist kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
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