Menschen unterscheiden sich in unzähligen Aspekten: in ihrer Herkunft, ihren Werten, ihren Lebenswegen sowie in ihren Emotionen. Freude, Ärger, Angst, Hoffnung oder Unsicherheit sind menschlich und gehören selbstverständlich zu unserem Leben. Emotionen prägen, wie wir die Welt wahrnehmen, wie wir reagieren und wie wir miteinander umgehen.
Wenn viele Menschen aufeinandertreffen, dann “menschelt” es, wie so schön gesagt wird. Das heißt, es werden typisch menschliche Eigenschaften und Emotionen gezeigt. Und genau hier braucht es Toleranz. Unterschiedliche Erfahrungen führen zu unterschiedlichen emotionalen Reaktionen, und das kann im Alltag zu Missverständnissen oder Konflikten führen. Anzuerkennen, dass andere Menschen anders empfinden und andere Lebenswege gehen, ist ein wichtiger Schritt hin zu einem friedlichen, freien und demokratischen Zusammenleben. Test dich selbst
“Privilegien werden die Vorteile und (der Zugang zu den) Ressourcen genannt, die Menschen aufgrund ihrer gesellschaftlichen Positionierung besitzen.”
</blockquote>Quelle: Privilegien | Das Reflexionstool der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH
Privilegien wirken sich auf unser Verhalten gegenüber anderen, auf Entscheidungen, auf unser Handeln und sogar auf unsere Gesundheit aus. Sich der eigenen Privilegien bewusst zu werden, ist daher zentral für ein empathisches und friedliches Miteinander sowie für einen respektvollen Umgang mit Vielfalt.
Das Dialog Museum Frankfurt hat hierfür einen Privilegien-Check erstellt. Diesen kannst du für dich, anonym und ganz in deinem Tempo ausfüllen, wenn du möchtest.
Hier kommst du zum Privilegien-Check
Demokratie lebt vom Austausch und davon, dass Menschen miteinander sprechen, zuhören und auch dann respektvoll bleiben, wenn Meinungen auseinandergehen oder Emotionen hochkochen. Doch wie reagiere ich, wenn sich mein Gegenüber menschenfeindlich und antidemokratisch äußert? Der Fachdienst für Integration und Migration. Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V. hat hierfür 10 Anregungen, um Haltung zu zeigen formuliert. Die Publikation “Taschen Held*in” ist hier zum Durchscrollen und Downloaden zu finden.
Neben einem toleranten und respektvollen Umgang ist es auch wichtig Grenzen zu setzen: Wenn du auf Menschen triffst, die versuchen, Hass zu verbreiten und andere auszugrenzen, sieh nicht weg. Haltung zu zeigen und für Ungerechtigkeiten einzustehen ist eine Art, unser Zusammenleben positiv zu gestalten. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat hierfür die Broschüre “Etwas bewegen beginnt mit dir. 100 Ideen, die unsere Gesellschaft ein bisschen besser machen” herausgebracht. Klickt dich doch einmal durch. Vielleicht findest du die ein oder andere Inspiration, dich einzubringen. ETWAS BEWEGEN BEGINNT MIT DIR.
Weitere Materialien, Argumentationshilfen und Erfahrungsberichte findest du hier oder auf unsere Webseite unter Themeninformationen.
Du setzt dich für ein besseres Zusammenleben ein? Teile das gerne mit uns. Egal ob Freundesgruppe, Verein oder Solo-Aktivist*in. Wir machen hier gerne auf deine wertvolle Arbeit aufmerksam.
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