Die Ausschreibung im Jahr 2016: „Jung, männlich, geflüchtet nach Deutschland – neue Wege in die Gesellschaft“

Die damalige Flüchtlingszuwanderung war im Jahr 2016 eines der am häufigsten behandelten Themen in Deutschland. Die größte Gruppe unter den nach Deutschland kommenden Flüchtlingen stellten alleinstehende, männliche Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und etwa 33 Jahren dar. Diese Gruppe prägte in großem Maße existierende negative Bilder von Flüchtlingen. Dafür gab es Gründe: Diese Gruppe war von vielen Angeboten für Flüchtlinge ausgenommen. Sie fiel nicht unter das Kinder- und Jugendhilfegesetz, wurden von ehrenamtlichem Engagement und Hilfen aus der Bevölkerung selten berücksichtigt und befand sich oft in einer Wartezeit bis zur Klärung ihres rechtlichen Status und weiterer Schritte. In dieser Wartesituation wurden die Geflüchteten oft sozial isoliert, einsam und weit entfernt von ersten Integrationsmöglichkeiten in unsere Gesellschaft.

Die Gruppe der alleinstehenden männlichen Geflüchteten wurde im Rahmen der Projektförderung 2016 ins Zentrum gerückt. Es ging darum, sie zu erreichen und in eine Arbeit einzubeziehen, die sie aus ihrer Isolation holt, in Kontakt mit Einheimischen bringt und ihre Auseinandersetzung mit der Aufnahmegesellschaft fördert.

Die Stiftung Schwarz-Rot-Bunt hat im Rahmen dieser Ausschreibung  vier Projekte des Internationalen Bundes (IB) mit jeweils 2.000 € gefördert.

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